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kafka

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Es steht schlichtweg nicht in den AGB, deshalb kann man es dort nicht finden. PP hat es wegen den hohen Gebühren / Aufwand abgeschafft. Ein anderer VPN Anbieter, den ich hier jetzt nicht nenne, bietet es bis heute an ;).
Tatsächlich. Scheint nicht in den AGB verankert zu sein.
Ändert aber nichts das sich PP auch dahingehend geäußert hat das PSC Probleme mit VPN Anbietern hat UND eben keine Lust hat über Dritt-Exchanger sich auscashen zu lassen. Wie dem auch sei PSC wird wohl hier nicht mehr angeboten werden.

Cash2Code ist eine nette Geschichte. Aber mit aufgesetztem Aluhut kann sowohl bei PSC als auch mit Cash2Code der Ort des Kaufs und die Uhrzeit nachvollzogen werden. Das dann mit der Videoauswertung verknüpft und tada... ihr seid "enttarnt".
 

Wcon

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Cash2Code ist eine nette Geschichte. Aber mit aufgesetztem Aluhut kann sowohl bei PSC als auch mit Cash2Code der Ort des Kaufs und die Uhrzeit nachvollzogen werden. Das dann mit der Videoauswertung verknüpft und tada... ihr seid "enttarnt".
Ist meiner Meinung nach kein Argument, sondern eher eine Übertreibung von dir. Nicht jeder Kiosk, bei dem ich privat einkaufe / bar bezahle, hat Kameraüberwachung.

eben keine Lust hat über Dritt-Exchanger sich auscashen zu lassen.
Ja, weil das zusätzlicher Aufwand ist: Diese soll/kann doch von dem einzelnen Kunden getragen werden, z.B. Jahresaccount dann eben 180€. Das wäre eine Lösung :) und mehr Kunden wären zufrieden.
 

kafka

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Natürlich war das eine Übertreibung. Aber ich glaube manchen muss man verdeutlichen das (komplett) anonym eine Transaktion durchzuführen eben schwieriger ist als gedacht.

Aber ja. Der "anonyme" Kunde darf und soll dann gern die Mehrkosten dafür bezahlen wenn es seinem Gefühl zuträglich ist.
Persönlich behelfe ich mir einfach mit Bitcoin was auch für PP schätze ich deutlich einfacher vom Handling her ist.
 

Konrad

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Der anonyme Kunde hat doch zur Zeit auch Mehrkosten. Doch besser direkt an PP als an irgendwelche Mittelsmänner.
 

PP Frank

Staff member
Den Sinn von anonymen Zahlungsmethoden hab ich oben dargelegt. Alles andere ist Murks. Was in dem einen Fall genau war, das wissen wir eben nicht. Gerade wenn BKA und FBI was zusammen machen und die kriminelle Energie solche Ausmasse erreicht, dann haben die eben auch ein paar Möglichkeiten und das ist auch gut so.

Zu PSC:

Auch hier geht ja wieder ein Zeugs rum. Leute... Wenn ihr etwas nicht genau wisst, dann verbreitet keine solchen Halbwahrheiten/Unwahrheiten.
PSC will keine VPN-Services als Merchants haben und das schon seit 2013.
Wir hatten auch mal mit Paymentwall versucht PSC anzubieten. Es hat keine Woche gedauert da hat das PSC mitbekommen und sofort Paymentwall gedroht das die den Vertrag mit Paymentwall kündigen und die niemandem mehr PSC anbieten dürfen, wenn die uns nicht raus schmeissen. Paymentwall war richtig erschrocken über die Massnahme von PSC. Die haben dann nur PSC für uns als Zahlungsmittel gesperrt und gut war.

Wir haben das mal via Exchanger gemacht. Der ist dann aber weg geflogen und sitzt derzeit in Haft nach unseren Infos. Hat uns auch gut Geld(wir reden hier nicht von 500 Euro) gekostet das der plötzlich weg war. So ist das mit Exchangern. Wir haben weder Bock 40 Prozent an Exchanger zu bezahlen, noch irgendwelche dubiosen Buden zu unterstützen, die dann mal wieder mit vielen tausend Euro weg sind. Abgesehen davon geht man dann immer die Gefahr ein das durch solche Dinge man selber ins Visier der Behörden kommt: Stichwort Geldwäsche oder ähnliches.
Und weswegen? Weil eine Minderheit nicht begreift, das der ganze Käse totaler Blödsinn ist.

Es muss doch nur ein richtig illegales Forum hauptsächliche aus PP-Kunden bestehen, schon würde bei allen Kunden auf der Kundenliste eine Durchsuchung durchgeführt. Klar stellt man dann später hoffentlich fest, dass man selbst nicht zu diesem Kreis gehört hat. Aber bis dahin hat der eigene Arbeitgeber einen schon dreimal gekündigt. An der Stelle sollte man sich keine Illusionen machen. Die Vorverurteilung geht heute ganz schnell.
Das ist Murks: Was glaubst du wer alles VPN Dienstleister in Anspruch nimmt? Nur 15jährige Kiddies die nur Scheisse bauen? Klar sind die auch dabei, aber es ist kein Geheimniss das etliche VPN Services von Journalisten, über normale Firmen bis hin zu Behörden alles als Kunden haben. Das bei allen Kunden eines VPN Services Durchsuchungen stattfinden würden, ist schlicht völlig unrealistischer Murks. Ja, in Deutschland stellen die auch mal dubiose Durchsuchungsbefehle aus und ab und zu wirkt die Justiz dort derbe Unrechtsstaatlich. Aber so ein paar Regeln gibts da doch. Ausserdem ist es völlig abstrus wenn man meint die Staatsanwaltschaften würden bei VPN Dienstleistern mit Kundenzahlen zwischen 5000 und 1 oder 2 Millionen(also die Grossen gehen in diese Richtung).
Auch PP hat mehr Nutzer als 300 oder so....
Also Aluhut absetzen und wenigstens minimal realistisch bleiben
 

theundertaker

Junior Member
"Abgesehen davon: Selbst wenn, ist das völlig egal, denn es ist völlig legal einen PP Account zu besitzen"

tja im moment ist das noch legal und könnte vielleicht bald eben nicht mehr so sein. ich könnte mir gut vorstellen bei den verbrechern die in den diversen regierungen sitzen, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, dass, zumindest mal für privatpersonen, das nutzen von vpn diensten verboten wird.
und wenn ich dann in der vergangenheit einen pp-zugang z.b. mittels banküberweisung bezahlt habe, dann ist dass auch noch jahre danach ersichtlich
"der hat mal dieses streng verbotene vpn-zeugs benutzt - dass ist sicher ein krimineller - da machen wir mal eine hausdurchsuchung" oder so ähnlich.

und genau solche sachen will ich ABSOLUT nicht haben - heutzutage und auch in zukunft nicht - darum kommt für mich was anderes als anonyme zahlungsweise beim benutzen eines vpn-dienstes nicht in frage.
man weiß eben nie, für was einmal erhobene daten in zukunft verwendet werden, darum ist absolute datensparsamkeit oberstes gebot.
 

Honk

Member
...wenn ich dann in der vergangenheit einen pp-zugang z.b. mittels banküberweisung bezahlt habe, dann ist dass auch noch jahre danach ersichtlich
"der hat mal dieses streng verbotene vpn-zeugs benutzt - dass ist sicher ein krimineller - da machen wir mal eine hausdurchsuchung" oder so ähnlich.
Es ist alleine durch den Umstand ersichtlich, dass du dich in PP-Server eingeloggt hast.
Oder denkst du, dein ISP loggt diese Verbindungen nicht?
 

kafka

Active Member
Korrekt. Sollte dein Staat nach einem Verbot von VPN die Nutzer nachträglich kriminalisieren und verfolgen wollen (was schon arg abgedroschen wäre...) helfen die Logs der ISP. Da man diese dann einfach nachträglich mit einer Meldepflicht ausstatten könnte.

Aber sollte es soweit kommen müsste man ernsthaft eine Auswanderung in Erwägung ziehen.
 
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