Windows 10, IPSEC und Hyper-V

Discussion in 'Windows' started by gruezi, Jun 10, 2019.

  1. g

    gruezi New Member

    Hallo,

    weil IPSEC bei mir ungefähr doppelt so schnell ist wie OpenVPN, würde ich dies gerne beibehalten und meine virtuellen Maschinen mit dem Internetzugang (bestehende IPSEC Verbindung zu Perfect Privacy) des Hosts versorgen. Leider funktioniert das aber nicht. Ich habe jetzt folgendes ausprobiert: das Netzwerk zurückgesetzt, testhalber Firewall- und DNS Einstellungen des Perfect Privacy VPN Managers deaktiviert, einen neuen virtuellen Switch in Hyper-V angelegt. Ich nutze keine dritthersteller AV-Suiten oder Firewalls auf dem Host, lediglich die eigene Windows-Sicherheit (Defender) läuft im Hintergrund. Auch sind keine fragwürdigen Tuningprodukte im Einsatz. Beim Betriebssystem handelt es sich um das aktuelle Windows 10 Professional in der Version 1903.
    Mit OpenVPN lässt sich das problemlos realisieren, ob nativ oder mit Stunnel, SSH oder obfsproxy3, lediglich der Geschwindkeitsverlust spricht gegen die Nutzung.

    Kann das Problem jemand nachstellen, gibt es vielleicht sogar einen Workaround?
     
  2. g

    gruezi New Member

    Ist denn keiner hier, der auf diesem Wege VMs nutzt? :( Ich bin kein Netzwerktechniker und finde über die Konfiguration der virtuellen Switche keinen brauchbaren Lösungsansatz
     
  3. G

    Gerd Junior Member

    Wenn es mit OpenVPN und nicht mit IPSec funktioniert, dann hört es sich für mich nach einem Routing Problem von PP-Manager an.

    Man könnte jetzt den PP-Support anschreiben und weiter nach der Ursache forschen, würde aber ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen.

    Ich kenne das selbst. Wenn ein Problem keine Priorität hat, dann kann es schon mal Wochen dauern, bis auf das Problem eingegangen wird.

    Wenn Geld keine Rolle spielt, dann kannst du dir ein DrayTek Vigor Router holen und dort IPSec einrichten. Dann müssen die virtuellen Maschinen so oder so den Router mit IPSec passieren.
     
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  4. g

    gruezi New Member

    Ich habe nach langem Ausprobieren eine für mich akzeptable Lösung gefunden: Auf dem Host läuft VPN über OpenVPN, auf der virtuellen Maschine VPN über IPSec. Warum ich über diese Kaskade eine bessere Geschwindigkeit habe, als wenn ich nur die OpenVPN Verbindung des Hosts verwende, weiß ich zwar nicht, es funktioniert aber ganz gut.
     
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