Anruf bei der Polizei: Vater schickt seinen Sohn in den Tod

PP Frank

Staff member
Das Problem da drüben sind nicht die Waffen, das Problem ist deren Gesellschaft. Bei denen sitzen dermassen viele Leute in Haft und es geht dermassen brutal zu. Dort braucht sich eigentlich echt keiner wegen der Polizei beschweren, das die gleich schiessen. Wenn man jeden Tag mit der Clientel zu tun hat, dann würden wir warscheinlich auch lieber einmal zu viel abdrücken als zu wenig. Gott sei Dank ist das bei uns nicht so. Bei uns dreht zwar auch mal eine Hunderschaft beim Fussball oder bei der Demo sinnfrei am Rad, aber da bleibt es wenigstens bei ein wenig Pfeffer und nem Schlagstock.....

Auch dieser Fall zeigt mal wieder: Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen. Wenn die Waffen haben und das ist in einigen Regionen notwendig, dann gehören die sicher verwahrt. Aber diese Gesellschaft benutzt das eher wie Messer und Gabel. Ein verschärftes Waffenrecht bewirkt bei den Amis ehrlich gesagt absolut Null, weil se alle schon Waffen haben und das gar nicht kontrollierbar ist. Dort muss eher mal ein Wandel durch die Gesellschaft gehen.
 

byomiger_tag_heute

Junior Member
Naja, in Würzburg hat es ja scheinbar ein ganzes SEK-Team nicht geschafft einen 17-Jährigen mit einer Axt und einem Messer lebendig festzunehmen, während die Polizei in London vor Kurzem einen 19-jährigen, ebenfalls mit einem Messer bewaffneten Angreifer ganz einfach mit einem Taser überwältigen könnte.
 

PP Frank

Staff member
Versetz dich mal in die Lage der Polizei. Wenn da einer mit ner Axt auf mich zurennt, dann biete ich dem auch keinen Tee an. Wer mit ner Axt auf einen Polizisten zurennt, der muss damit rechnen das der Polizist auch die Waffen benutzt die er dabei hat... Ich weis aber gar nicht ob deutsche Polizisten Teaser haben. Und selbst wenn: Ich will nach Feierabend zurück zu meiner Familie, also gehe ich auf Nummer sicher das ich das auch kann. Soll der Täter die Axt weg schmeissen, dann kann er sich beschweren.
 

speedylein

Active Member
London war vielleicht nen bißchen anders,ich weiß es nicht...
Aber wer mit einer Axt, (Als Waffe Tödlich ) ,auf einen Polizisten
losrennt,muß wissen,das der sich verteidigt.Hat auch nur
ein Leben.
Halte es mit Frank: will nach Feierabend zurück zu meiner Familie, also gehe ich auf Nummer sicher.
Man sollte nicht immer auf der Deutschen Polizei rumhacken.
Woanders läuft auch nicht immer alles rund.Siehe USA...
 

byomiger_tag_heute

Junior Member
SEK-Beamte haben doch sicherlich Maschinenpistolen und sind dazu noch einigermaßen gepanzert. Dass man da als trainierte Einheit dem Täter z.B. nicht in die Beine schießen kann, ist mir persönlich etwas unverständlich. Wer dafür einfach nicht die Nerven hat, soll doch bitte etwas anderes arbeiten. In London haben ja scheinbar normale Polizisten schon die Nerven für soetwas. Dass die bayrische Polizei dem US-"Vorbild" ziemlich nahe kommt, sollte aber mittlerweile auch bekannt sein.
 

PP Frank

Staff member
Dass man da als trainierte Einheit dem Täter z.B. nicht in die Beine schießen kann

Verzeihung wenn ich das so hart sage: Aber solche Aussagen zeugen leider von sehr wenig Ahnung.
1. Schon mal mit einer Pistole geschossen? Ist gar nicht so einfach in einer Stresssituation zu treffen. Schiess mal aus 25 Meter, das ist auch für geübte Leute schwer. Da ich noch zur Generation gehöre die zum Bund mussten, weis ich zumindest was ich auf 20 bis 25 Metern Treffe. Definitiv kein Bein. Da ist eher die Devise das ich irgendwas treffe.
2. Ein Täter der auf dich zu rennt und vielleicht 30 Meter weit weg ist, braucht genau wie lange für die Strecke? Richtig. Du hast gar keine zig Versuche den zu stoppen. In den 4 Sekunden bis der bei dir ist, muss die ganze Sache effizient sein. Abgesehen davon das du den Täter treffen musst und dieser so voll Adrenalien ist, das ihn auch das nicht stoppt.
3. Man wird nicht Polizeibeamter um unnötige Risiken einzugehen. Nicht der Beamte ist das Arschloch, sondern der mit der Axt. Und letztere braucht nicht klagen, wenn er kein Mitleid bekommt. Und wer meint ein Beamter der nur seinen Job macht, müsste sich mit bewaffneten Irren prügeln, sein Leben oder auch nur seine Gesundheit riskieren, der hat schlicht und ergreifend einfach keine Ahnung.

Im Übrigen: Solltest du Polizisten in deinem Bekanntenkreis haben, solltest du diese mal fragen und dich aufklären lassen: Ich glaube nicht das du danach noch solchen Unfug erzählst ;) Den Rat solltest du echt beherzigen. Ist nämlich echt interessant und spannend was geht und was nicht. Du staunst nicht schlecht was die Polizei teilweise so alles tun muss um Leute zu stoppen. (Stichwort Mann-Stopp-Munition). Ich habe mehrere solcher Bekannte und das sind immer interessante Unterhaltungen ;)
Das ist hier schliesslich kein Film, sondern das echte Leben mit echten Gefahren wo die Sachen aus den Filmen schlicht und ergreifend nicht funktionieren. Kleiner Tipp: Sollte mal ein Irrer in deiner Nähe um sich schiessen, versteck dich nicht hinterm Auto. Funktioniert in Hollywood aber nicht in Echt ;)
 

speedylein

Active Member
SEK-Beamte haben doch sicherlich Maschinenpistolen und sind dazu noch einigermaßen gepanzert. Dass man da als trainierte Einheit dem Täter z.B. nicht in die Beine schießen kann, ist mir persönlich etwas unverständlich. Wer dafür einfach nicht die Nerven hat, soll doch bitte etwas anderes arbeiten. In London haben ja scheinbar normale Polizisten schon die Nerven für soetwas. Dass die bayrische Polizei dem US-"Vorbild" ziemlich nahe kommt, sollte aber mittlerweile auch bekannt sein.
Oh man.Du bist ja der ganz "coole" .
Hier mal meine Meinung,auch wenn es Dir nicht paßt.Diese Typen gehen auf die Straße,um
Menschen zu töten,die Ihnen nichts getan haben.
Also müßen die auch mit dem eigenen "Ableben" rechnen,BASTA.
Polizisten sind da,um Bürger zu schützen,und nicht Mörder...
@Frank
Zu der nicht "freiwilligen" Generation gehöre ich auch.Sehr lange her.1970 war's.
War Funker.Hatten einen Tag Pistolensschießen.Ich hab den Papp Typen nicht
einmal getroffen.Alles vor ihm in den Sand gesetzt.Die Dinger hatten
nen Wahnsinns Rückschlag o_O
 

PP Frank

Staff member
Ich war auch bei de Funker. Gott war das kacke. Beim Morsen war ich zwar ganz gut, aber ich war froh da wieder weg zu sein. Naja, ausser der Sitz in der Funkkabine war ganz cool. So nen Ding bräuchte ich als Schreibtischstuhl :p Aber dies Auf und Abgebaue ging mir vielleicht auf den Keks, dann die ganze Zeit sinnlos rum sitzen.... Bähhh. Naja, ich habs als Erfahrung abgehakt und fertig.

Am Gewehr war ich zwar damals ganz gut, aber die Pistole.... Mit Schmeissen hätte ich eher das Ziel getroffen. Zumindest bei allem über 20 Meter :p Und die blöden Dinger ham sich ja noch nich mal bewegt :D
 

PP Daniel

Staff member
während die Polizei in London vor Kurzem einen 19-jährigen, ebenfalls mit einem Messer bewaffneten Angreifer ganz einfach mit einem Taser überwältigen könnte.

Die Bobbys in London tragen bis auf wenige Ausnahmen keine Schusswaffe, das gilt auch für die normalen Polizisten in den meisten anderen Teilen der UK. Der Taser ist also im Regelfall die einzige "Schusswaffe" die Polizisten ausserhalb der Spezialeinheiten als Ausrüstung haben. Kann also auch schlicht heissen dass die Polizisten vor Ort nur Taser hatten um sich auf Distanz zu verteidigen.
 

alter-falter

Junior Member
Frank ich kann zustimmend Deine Kommentare abnicken,-) Ich habe beim Bund mit der Knarre auch erbärmlich versagt. Und hätte mit Sicherheit bei einem Typ mit Axt in 3-5 Meter Entfernung durch Zufall einen Kopfschuss hinbekommen als einen Beinschuss. Aber mit MG kam ich gut zurecht.

Ich denke man sollte die Polizei aufrüsten. Damit meine ich Personal zuführen als auch die Ausstattung entsprechend anpassen. Die Briten machen dies besser.
Zudem muss man bei der derzeitigen Gefahrenlage auch vermehrt Kameras an belebten Orten installieren. In diesem Fall bin ich für mehr Überwachung. Aber auch nur wenn solche Daten in den richtigen Händen bleiben und der Sicherheit des Landes und der Bürger dienen. Sowas wie Köln darf einfach nicht passieren!!
Die Probleme werden nicht einfacher. Und die Situation ist nicht nur weltpolitisch viel zu komplex als dass man dies in kürzester Zeit ändern könnte.

Die Politiker in Deutschland und Europa ziehen halt leider nicht an einem Strang. Somit wird die Unordnung eher noch zunehmen....
 

IT-Gott

Junior Member
Verzeihung wenn ich das so hart sage: Aber solche Aussagen zeugen leider von sehr wenig Ahnung.
1. Schon mal mit einer Pistole geschossen? Ist gar nicht so einfach in einer Stresssituation zu treffen. Schiess mal aus 25 Meter, das ist auch für geübte Leute schwer. Da ich noch zur Generation gehöre die zum Bund mussten, weis ich zumindest was ich auf 20 bis 25 Metern Treffe. Definitiv kein Bein. Da ist eher die Devise das ich irgendwas treffe.
2. Ein Täter der auf dich zu rennt und vielleicht 30 Meter weit weg ist, braucht genau wie lange für die Strecke? Richtig. Du hast gar keine zig Versuche den zu stoppen. In den 4 Sekunden bis der bei dir ist, muss die ganze Sache effizient sein. Abgesehen davon das du den Täter treffen musst und dieser so voll Adrenalien ist, das ihn auch das nicht stoppt.
3. Man wird nicht Polizeibeamter um unnötige Risiken einzugehen. Nicht der Beamte ist das Arschloch, sondern der mit der Axt. Und letztere braucht nicht klagen, wenn er kein Mitleid bekommt. Und wer meint ein Beamter der nur seinen Job macht, müsste sich mit bewaffneten Irren prügeln, sein Leben oder auch nur seine Gesundheit riskieren, der hat schlicht und ergreifend einfach keine Ahnung.

Im Übrigen: Solltest du Polizisten in deinem Bekanntenkreis haben, solltest du diese mal fragen und dich aufklären lassen: Ich glaube nicht das du danach noch solchen Unfug erzählst ;) Den Rat solltest du echt beherzigen. Ist nämlich echt interessant und spannend was geht und was nicht. Du staunst nicht schlecht was die Polizei teilweise so alles tun muss um Leute zu stoppen. (Stichwort Mann-Stopp-Munition). Ich habe mehrere solcher Bekannte und das sind immer interessante Unterhaltungen ;)
Das ist hier schliesslich kein Film, sondern das echte Leben mit echten Gefahren wo die Sachen aus den Filmen schlicht und ergreifend nicht funktionieren. Kleiner Tipp: Sollte mal ein Irrer in deiner Nähe um sich schiessen, versteck dich nicht hinterm Auto. Funktioniert in Hollywood aber nicht in Echt ;)

Genauso ist es, ich bin auch bei der Bundeswehr gewesen, unter stress treffe ich in 4 sek nur aus 15 meter sicher den Oberkörper für die Beine brauchts mehr Zeit die man in so einem fall nicht hat. Alternativ bleibt nur noch ein Kopfschuss aber dafür muss man sehr treffsicher sein. Ich war schon einer der besseren Schützen aber wie im Spiel jeder schuß ein Treffer ist Unmöglich unter Realen Bedingungen.
 

PP Frank

Staff member
Zudem muss man bei der derzeitigen Gefahrenlage auch vermehrt Kameras an belebten Orten installieren. In diesem Fall bin ich für mehr Überwachung.

Das bringts in solchen Fällen aber nicht wirklich. Mag sein, dass das gegen paar Handtaschendiebe hilft, aber wenn einer mit ner Axt auf Polizisten los geht, oder sonstiges, wo er mit dem eigenen Ende rechnet, da ist ne Kamera total überflüssig. Ich persönlich denke das man mit Kameras sehr sensibel umgehen sollte. An wirklich öffentlichen Plätzen mit viel Durchgangsverkehr, denke ich das die nicht unbedingt nötig sind. Mit kleineren Delikten(Taschendiebe) muss man leider in einer freiheitlichen Gesellschaft leben und eben auf seine Sachen besser achten. Aber so etwas wie dunkle Parkhäuser, dunkle Ecken in Bahnhöfen mit wenig Leuten, da sollte definitiv ne Kamera sein und auch so das man diese deutlich sieht. Einfach damit sich die Leute sicherer fühlen. Ganz besonders Frauen

Aber mit MG kam ich gut zurecht.

Lol. Mit 2000 Schuss trifft man irgendwann schon durch Zufall das Ziel :D Ist jetzt nicht unbedingt was für de Polizei. Die können ja nicht alles drum rum nieder mähen wegen einem Amokläufer :D


Insgesamt finde ich aber auch das es zu wenig Respekt für die Polizei und deren Arbeit gibt. Die machen auch nur ihren Job. Klar hat man in einer Organisation immer Pappenheimer, gerade bei den Hundertschaften. Aber der normale Polizist auf der Strasse will im Normalfall nur seinen Job machen und setzt Gesetze durch die er NICHT GEMACHT hat und das teilweise unter schwersten Umständen und auch geistiger Belastung. Also ich möchte nicht jede Nacht im Ruhrpott 20 Ehestreits schlichten müssen, wo es teilweise richtig abgeht(Laut Aussagen einiger Polizisten auch das Gefährlichste im Job)..
Vorschläge von Politikern oder auch den Gewerkschaften der Polizei stösst ja beim normalen Beamten auch meist auf wenig Gegenliebe und Kopfschütteln. Sowas wie VDS ist nunmal einfach überflüssiger Schwachsinn, nur die oberen begreifen das nicht. Der normale Beamte kann da aber auch nix für
 

alter-falter

Junior Member
Frank worauf ich hinaus will in Punkto Kameraüberwachung. Ich denke man sollte die Gesichtserkennung nutzen. Auch an öffentlichen Plätzen. Um registrierte Verbrecher oder Terroristen zu fassen. Ein Abgleich mit anderen Ländern muss erfolgen. Natürlich hilft keine Kamera mehr, wenn der Täter schon in Aktion ist. Prävention praktisch.
Aber, ich setze dann natürlich vorraus, dass mit diesen Daten sicher umgegangen wird. Und da sitzen ehrlich gesagt auch meine Befürchtungen. Das es mit den Datenbestand zu missbräuchen kommen könnte.
 

alter-falter

Junior Member
Ach übrigens. Das MG hat man mir zugeteilt, weil mein Zugführer der Meinung war, dass ich als einziger körperlich belastbar bin um dieses Gerät auf Dauer zu führen;) Weil nun mal gewichtig so eine Waffe. Schiessen wollte jeder mit dem MG. Nur tragen wollte das Biest keiner. Dafür war ich dann der Erste auf dem Schiessplatz. Naja rühmlich ist der Umgang mit Waffen eigentlich nie. Aber wenn man wie hier mal gleichgesinnte findet, dann kann man mal ein Wort drüber verlieren.
Die heutigen jungen Menschenkinder:confused: kennen sowas wie Zucht und Ordnung nicht mehr. Nicht alle. Aber viele. Und denen wünschte ich mal so eine Art Bootcamp in Oliv;)
 

byomiger_tag_heute

Junior Member
Mit einer Pistole zu treffen ist um einiges schwerer als mit einem Gewehr. Hätten die Streifenbeamten im Zug daher einfach das Feuer eröffnet, hätte ich meinen Kommentar auch niemals so geschrieben. Mit einer Maschinenpistole ist allerdings leichter zu zielen als mit einer Pistole. Außerdem handelte es sich hierbei um ein SEK, das auf solche extremen Situation eigentlich besser vorbereitet sein sollte als reguläre Streifenbeamte.

Etwas vom Thema abweichend: Es kann doch auch generell nicht sein, dass durch das alleinige Auftreten eines SEK die Beurteilung der Gefahr sich automatisch insofern verändert, dass ein tödlicher Schusswaffengebrauch dann immer als gerechtfertigt angesehen wird.
 
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