Richtige Linux Distri - Privacy Settings

Infocks

New Member
Guten Tag,

ich bin aktuell noch auf der Suche nach der richtigen Linux Distribution um maximale Sicherheit & Privatsphäre zu gewähren. Man kommt ja so relativ schnell an den Punkt, das Windows 10 zum reinen Datensammeln seitens Microsoft genutzt wird.

Ich stelle mir vorab folgende Fragen:
  • Welche Linux-Distribution sollte verwendet werden?
    • Häufig liest man den Namen "Qubes OS", wobei dieses Betriebssystem vermutlich schon über mein Vorhaben hinausragt. Es soll ein einfacher Internetzugang über einen Browser gewährt werden und/oder gar nur RDP/VNC-Zugriff genutzt werden.
  • Welche Verschlüsselungsmethode?
    • Sollte man hier auf irgendeine Verschlüsselungsmethode zurückgreifen? Bei Windows würde ich immer zu TrueCrypt und VeraCrypt zurückgreifen.
  • Erstellen von iptables!
    • Für das Erstellen der iptables würde ich nochmal auf das Forum zurückgreifen, da es zu diesem Thema ja bereits massig Threads gibt.
  • Weitere privacy Settings?
    • Es soll wirklich nur der Verkehr über den Browser nach außen gebracht werden. Es sollen also nicht noch irgendwelche Server im Hintergrund kontaktiert werden, auch sollten Dinge wie sammeln von Telemetriedaten komplett abgeschaltet werden.

Wie würdet Ihr anschließend folgendes Setup beurteilen?:

LTE-Stick -> Linux Host -> VPN -> virtuelle Maschine (Linux) -> VPN02 (eines anderen Anbieters) -> VNC-/RDP-Zugang auf einen dedizierten Linux oder Windows Server

Inwiefern gibt es noch Ansätze, um das ganze zurück zu verfolgen? Basiert das oben genannte Setup ggf. auf Unsinn und man könnte es besser gestalten?


Da ich hier einige Sachen im Thread erfrage, möchte ich demjenigen welcher mir am meisten hilft, eine kleine Spende zukommen lassen. Ihr könnt mich gerne auch privat anschreiben.

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße

Infocks
 

PP Frank

Staff member
Du solltest schon dazu schreiben wie es mit deinen Linux-Skills aussieht. Wenn die sehr dürftig sind, dann nimm entweder Ubuntu und arbeite dich rein, oder bleib besser bei Windows(in den meisten Fällen die bessere Wahl). Wenn die ordentlich sind, dann nimm irgendwas was du gut findest. Ich fand damals Archlinux nicht schlecht.
 

Infocks

New Member
Du solltest schon dazu schreiben wie es mit deinen Linux-Skills aussieht. Wenn die sehr dürftig sind, dann nimm entweder Ubuntu und arbeite dich rein, oder bleib besser bei Windows(in den meisten Fällen die bessere Wahl). Wenn die ordentlich sind, dann nimm irgendwas was du gut findest. Ich fand damals Archlinux nicht schlecht.
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Leider bin ich im Bereich Linux noch ein Einsteiger, bin aber auch bereit, mich in allem einzuarbeiten. Windows kommt in keinem Fall mehr für mich in Frage. Das Betriebssystem soll auch nicht groß konfiguriert werden, sondern am Ende soll es nur einem Zweck erfüllen. Ein Szenario habe ich hier ja bereits beschrieben:

LTE-Stick -> Linux Host -> VPN -> virtuelle Maschine (Linux) -> VPN02 (eines anderen Anbieters) -> VNC-/RDP-Zugang auf einen dedizierten Linux oder Windows Server

Am Ende wird sowieso nur auf dem dediziertem Server gearbeitet. Ob das Ganze sinnvoll ist und ob es nicht noch bessere Möglichkeiten gibt, weiß ich leider nicht genau - hier hoffe ich auf die Rückmeldung der Community. Gerne auch im Gegenzug gegen eine kleine Spende.
 

PP Frank

Staff member
Aus eigener Erfahrung(gut ist ein paar Jahre her): Nutze erstmal hauptsächlich dein Windows. Nutze einen zweiten kleineren Rechner für Linux und experimentiere dort einige Monate rum. Gibt auch sehr gute Bücher zum Thema Linux, die du durchackern kannst(Linux Kompendium). Damit du so langsam weist was du tust und dich ran tasten kannst. Auch wenn Sachen wie Ubuntu sehr viel einfacher auf der Oberfläche sind als früher: Wenn man Linux aus Sicherheitsgründen möchte und zum Datenschutz, muss man auf jeden Fall das System kennen. Ich rate davon ab, gleich alles um zu stellen, da das schnell mal im Chaos endet. Das Lustige ist: Wenn man Linux halbwegs kennt, weiss man wie ein Betriebsystem funktioniert und kennt dadurch auch Windows besser. Sprich: Das lohnt auf jeden Fall. Selbst wenn man dann feststellt "Hey Windows ist gar nicht so schlecht"...
 
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