Mavericks und Linux auf Mac installieren - Aber wie?

Ghost

Active Member
Hey Kollegen,

ich würde gerne auf meinem Mac Mini (Modell: Mid 2010 mit Mavericks) noch Linux Mint 17 dazu installieren.
Weiß jemand von euch wie die Vorgehensweise hierzu ist?
Es soll ein Dual-Boot System werden.

Wäre super, wenn jemand eine Anleitung für mich hat ;)

THX
 

JackCarver

Well-known Member
Anleitung nicht, aber ich würde dir parallels als virtuelle Maschine empfehlen. Bootcamp taugt soweit ich weiß nur für Win
 

PP Frank

Staff member
Es gibt für Linux auf Mac auch Bootloader. Aber ich würde davon abraten, denn eine VM ist die deutlich angenehmere Alterantive. normal braucht man für Linux nicht den ganzen Rechner und es ist viel netter beides parallel nutzen zu können.

Aber theoretisch ist das kein problem. ist aber ein paar Jahre her wo ich das mal gemacht habe. Da musst du mal googlen nach
 

Ghost

Active Member
Danke euch für die Antworten.

Ich hatte vor ein paar Monaten Linux Mint 16 Cinnamon in der VirtualBox laufen.
Funktionierte soweit ganz gut, aber die Performance in der VB ist bei mir schon deutlich schlechter.
Das machte mir wirklich keinen Spaß.

Diese Info habe ich "gegoogelt": [h=3]Installation auf einem Intel Mac[/h] Ein wesentlicher Unterschied der Intel-Macs gegenüber handelsüblichen PCs der Mitbewerber ist die Verwendung von EFI
de.png
statt eines BIOS
de.png
. Dies hat zur Folge, dass der Bootloader GRUB nicht direkt verwendet werden kann. Stattdessen verwaltet rEFIt/rEFInd die verschiedenen Betriebssysteme auf dem Mac und leitet den Bootvorgang von Ubuntu ein, der dann schließlich von GRUB vollendet wird.
rEFIt/rEFInd kann von der Projektseite rEFIt
gb.png
/ Projektseite rEFInd
gb.png
als Mac OS X-Image bezogen und mit dem mitgelieferten Installationsprogramm einfach installiert werden. Nach der Installation von rEFIt/rEFInd ist der Mac bereit für die Ubuntu-Installation
 

PP Frank

Staff member
Welcher VM hast genommen? Linux braucht so wenig, das da nix zu merken ist..... Ich nutze VM Fusion
Aber ohne den 3D Murks... Linux ist ja eh nur zum testen. Ansonsten kommt man mit MacOS eh deutlich besser
 

Ghost

Active Member
Hey, ich hatte VirtualBox verwendet: https://www.virtualbox.org/

Ansonsten kommt man mit MacOS eh deutlich besser

Klar, MacOSX ist auf jeden Fall geil.
An Linux gefällt mir, dass man ohne jegeliche Daten von sich anzugeben, ein sicheres Betriebssytem hat.

Bei Microsoft(ab Win 8) und Apple geht das nicht mehr.
 

PP Frank

Staff member
Wieso sollte das bei MacOS nicht gehen? Du kannst das auch ohne Apple-ID nutzen.

ABER: Einige wirklich guten Sachen unter MacOS die die Sicherheit enorm erhöhen wie der App-Store, die brauchen natürlich eine gültige Apple-ID. Was aber auch logisch ist
 

Ghost

Active Member
ABER: Einige wirklich guten Sachen unter MacOS die die Sicherheit enorm erhöhen wie der App-Store, die brauchen natürlich eine gültige Apple-ID. Was aber auch logisch ist

Welche wirklich gute Sachen sind das?

Was ist deine Meinung dazu?

Es wird von Behörden.... festgestellt, dass man eine IP xxx.xxx.xxx.xxx (PP) und das Betriebssystem Apple oder Windows nutzt.
Jetzt fragen Sie einfach bei Apple oder Microsoft nach, wer am (Dataum) mit der IP (PP) verbunden war.
Das war's, erwischt...
 

PP Frank

Staff member
Hauptsächlich der App-Store. Der ein deutliches Argument für moderne Betriebssysteme ist.

Und ich weis jetzt nicht woher du das hast, aber so einfach ist das für Behörden nicht. Und wenn da IP von PP steht und MacOS als System, dann kann Apple gar nichts machen. Was sollen die denn auch machen? Datensätze von 1000 Nutzern auf einmal geben?

Eine Apple-Id lässt sich auch mit Fake-Daten betreiben. Dann läd man via iTunes Codes statt CC auf und alles ist in Butter.
Wie das im Microsoft Store funktioniert, kann ich nicht sagen... Ich benutze eben nur den Apple-Store....
 

Ghost

Active Member
Und wenn da IP von PP steht und MacOS als System, dann kann Apple gar nichts machen. Was sollen die denn auch machen? Datensätze von 1000 Nutzern auf einmal geben?

Das beruhigt mich :)

Man liest im Internet so vieles, was man wie und mit welchem Betriebssystem konfigurieren soll, damit man "sicher" vor den Behörden.....ist.
Ich mach mir da natürlich auch meine Gedanken darüber.

Als Laie war ich jetzt der Meinung, das ein Linux Betriebssystem am sichersten ist, da keine private Daten eingegeben werden müssen und auch keine Hintertüren für die Behörden eingebaut sind. (Amerikanische Firmen müssen die Behörden unterstützen).
 

PP Frank

Staff member
1. Immer halblang machen. Datenschutz ist das eine, Paranoid das andere ;) Sitzt ja auch nicht mit Aluhut vorm rechner wegen Strahlung ;)

2. Linux hat den Ruf Sicherheit meiner Meinung nach zu Unrecht. Siehe das BSD Desaster vor einigen Jahren. Auch OpenSSL letzten Monat. Alles bei Quelloffener Software. Linux ist kaum besser als andere und man muss Linux genauso mit Verstand einsetzen, wie alle anderen Systeme auch.

3. man sollte gucken gegen wen man sich schützen will. Wenn die NSA was von dir will, dann kriegt die das auch. Ende. Völlig wurst was du nutzt. Aber es geht ja nicht nur um NSA, sondern auch um andere und denen kann man das Leben schon zeimlich schwer machen und das geht mit allen OS gleichermassen.

4. Man sollte immer gucken was man für Daten freigibt. Ich persönlich habe nicht das Problem meine Adresse und CC bei Apple anzugeben. Ich habe aber ein problem damit der halben Welt zu zeigen was ich alles mache. Immer den gesunden Weg mittendrin. Ein wenig in der modernen Welt mitspielen, aber nicht jede blöde Pille fressen :D Ich bin zum Beispiel kein absoluter Gegner von Dropbox, iCloud und Konsorten. Mann muss eben nur schauen wie man das nutzt. In Zusammenhang mit Cryptozeugs ist das ne nette Geschichte. Kaufst neues MacBook, starten und ist alles wieder da. Aber man muss eben erstmal ne PW Arie reiten :D Und gegen die allerwelts Kriminellen und Otto-Normal-Dienste, sollte es auf jeden Fall reichen
 

Ghost

Active Member
Hey, habe jetzt mit Hilfe von DiskMaker X eine saubere Neuinstallation (Clean Install) durchgeführt.
Funktioniert ohne Probleme.
Eine Apple ID ist für die Installation nicht notwendig.
Auch im Betrieb ist die Apple ID keine Vorraussetzung für den reibungslosen Betrieb des MAC OS X.
Die BS Updates werden auch ohne Apple ID durchgeführt.

Für den Fall, dass ich mir mal etwas im Apple Store kaufen möchte, werde ich mir noch einen Fake Account zulegen.
Die Bezahlung kann dann im Apple Store mit ITunes Codes durchgeführt werden.

@Frank THX

PS: Der IP-Leak Schutz funktioniert auch super (Dank der Anleitung von JackCarver)
 

PP Frank

Staff member
Sei aber mit der Fake Apple-ID etwas sorgsam. Das schöne ist ja, das man gekaufte Apps auch in 5 Jahren downloaden und installieren kann. Also wenn du den Fake-Account machst und darüber sachen kaufst, dann vergiss die Daten nicht ;)
 

Ghost

Active Member
Hey, ich möchte mir demnächst Linux Mint 17 Cinnamon installieren(virtuell).

Parallels Desktop 9 gegen VMware Fusion 6

Wer kennt sich aus und hat Erfahrung mit diesen Programmen?
Welches Programm könnt ihr mir empfehlen.

Meine Hardware: Mac Mini (mid 2010; Core 2 Duo 2,66 GHz mit 8GB RAM und Samsunsg EVO 256 GB SSD)

THX :cool:
 

Ghost

Active Member
Habe gerade gesehen, dass man sich von Fusion 6 eine Testversion laden kann.
Ich werde das am Wochenende mal testen und berichte dann hier wieder.

PS: Wenn jemand Erfahrung mit Parallels hat, wäre super.......
 

Ghost

Active Member
Fusion 6 habe ich jetzt getestet.

Mein Fazit: in meinem Fall (Core 2 Duo 2,66 GHz) ist ein spürbarer Leistungsverlust festzustellen. Das macht mir keinen Spaß.
Werde mir das System demnächst also doch Parallel installieren und nicht virtualisieren.
 
Top