VPN-Anbieter werden ins Visier genommen.

Ghost

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Die meisten VPN-Dienste versprechen, dass sie keine Logfiles erheben und damit der Traffic nicht zuordnungsfähig wäre. Das Problem ist hier das Versprechen. Daten fallen generell bei VPN-Diensten an, da sie in der Regel bezahlt werden müssen. Und zuweilen stellte sich auch schon heraus, dass der Traffic doch dokumentiert wurde. Einer richterlich angeordneten Durchsuchung mag da so mancher Anbieter nicht standhalten. Es wurden in der Vergangenheit schon Personen gefasst, die sich hinter einem VPN sicher glaubten.

LINK zum Bericht.

Bald wird es sich zeigen, welcher VPN-Anbieter die Wahrheit gesagt hat.
 

panda

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LINK zum Bericht.

Bald wird es sich zeigen, welcher VPN-Anbieter die Wahrheit gesagt hat.
Interessant wird auch sein was auf die zukommt, die die Wahrheit sagen...
Das ist natürlich die Kehrseite davon, dass durch NordVPN&Co. VPN's mittlerweile ziemlich breit verbreitet sind.
Zu den bekannten "da verstecken sich die Terroristen und die Pädophilen"-Rufen aus der Politik&Co. werden in Zukunft eben auch die Rufe aus der Filmindustrie&Co. noch lauter werden, da VPN offenbar beginnt das Abmahngeschäftsmodell merklich zu schwächen.
Und leider ist es eben so, wer viel Geld hat, kann auch große Probleme verursachen.
Und so denke ich, dass da in Zukunft verschiedenste Probleme daher kommen, Druck auf Hoster wird immer stärker werden, die werden da mitunter nachgeben und irgendwann wird es schwieriger werden für VPN-Anbieter Hoster zu finden, außer sie bieten der Inhaltsindustrie/Regierungsorganisationen Schnittstellen bzw. lagern Daten vor etc.
...
 

Polygon

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Wir können nur hoffen, dass sich das noch ein bisschen ziehen wird. Solche Klagen können mitunter lange dauern. Wenn das allerdings durch kommt, wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Monitorhersteller abmahnbar sind, weil man darauf Kinderpornos anzeigen kann. DNS Resolver werden auch gerade ins Visier genommen.
(Quad9)

UPDATE: https://www.heise.de/news/Filmfirmen-verklagen-VPN-Anbieter-6180033.html

Sollen sich die tollen Filmstudios eben ihr eigenes Bein stellen.
So vergraulen sie immer mher leute ins Tornetz (die Userzahl im Tornetzwerk wächst ja nicht ohne Grund rasant an) und wem verklagen sie dann? Im endeffekt würde sich das Problem nur verlagern und am ende ist da keiner mehr den man Verklagen kann. Was Die Filmindustrie da treibt ist ein hoffnungsloser Kampf den sie am ende eh verlieren. Schade um das viele Geld. :D

Die Begründungen sind ebenso absolut Dumm. Schwarze Schaafe gibt es eben überall, damit muss man leben.
Verklagt ja auch keiner die Autoindustrie, weil Weltweit pro Jahr Millionen an Autounfälle sterben. (Wobei es hier wenigstens noch Menschenleben retten würde)
 

FAN

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naja, PP blockiert ja auch alles P2P auf den Servern USA, Frankreich und Australien. Genau aus dem bekannten Grund das dort P2P verboten ist, und DER VPN Anbieter hat das ja billigend in Kauf genommen und schön P2P auf seinen Servern erlaubt, obwohl er es wusste. Selber doof sag ich da nur. Gerade in den USA sind die Bußgelder exorbitant übertrieben hoch. Das könnte in die Millionen gehen. Wer sich das als VPN-Anbieter antun will .........
 

speedymalte1

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Und was würdest Du machen,wenn Du ein Filmstudio hättest???
Ach,laß sie doch saugen,mein Geld bekomme ich auch anders???
Ich Denke z.B auch mal an die Spiele Entwickler.Was da an Millionen
nur für die Entwicklung drin steckt.
Allein bei dem Abspann von Horizon Zero Dawn Frozen Wilds kannst Du Dir
locker 2 Tassen Kaffee trinken.Habe den schon oft bei mir gesehen.Wer da
alles dran mit Arbeitet...Die müßen auch bezahlt werden.Ja,und ich
habe es Legal über Steam.
Für dieses Game ein absolut vertretbarer Preis.
Und ein Post über Dir.Immer dieser Dämliche Vergleich mir Autos.Da
sagt man besten gar nichts zu.Der Hinkt an allen Ecken und Kanten....
 
Last edited:

Hanna

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Am Rande zwei News:

VPNLab.net – illegaler VPN-Anbieter nach 14 Jahren stillgelegt​



NordVPN: „Wir erfüllen die Datenanfragen der Strafverfolgungsbehörden“​

NordVPN: „Wir erfüllen die Datenanfragen der Strafverfolgungsbehörden“

Fazit: "NordVPN hat den Blogbeitrag zur Weitergabe der Nutzerdaten an die Ermittlungsbehörden heimlich geändert. Man protokolliert das Surfverhalten." Die heimliche Änderung des Textes erfolgte direkt nach der Razzia von VPNLab.net. Europol hatte diese damit begründet, dass der kriminelle Anbieter die Behörden nicht unterstützt habe. Die Kollegen vom PCMag waren gestern darauf darauf aufmerksam geworden.
 

Polygon

Member

NordVPN: „Wir erfüllen die Datenanfragen der Strafverfolgungsbehörden“​

NordVPN: „Wir erfüllen die Datenanfragen der Strafverfolgungsbehörden“

Fazit: "NordVPN hat den Blogbeitrag zur Weitergabe der Nutzerdaten an die Ermittlungsbehörden heimlich geändert. Man protokolliert das Surfverhalten." Die heimliche Änderung des Textes erfolgte direkt nach der Razzia von VPNLab.net. Europol hatte diese damit begründet, dass der kriminelle Anbieter die Behörden nicht unterstützt habe. Die Kollegen vom PCMag waren gestern darauf darauf aufmerksam geworden.

Interessant, NordVPN hat den sitz in Panama, können also eigetnlich nicht zur herausgabe von Daten gezwungen werden.
Der Schritt von NordVPN ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, so kann man sich natürlich auch ins Bein schießen.
 

kafka

Member
Interessant, NordVPN hat den sitz in Panama, können also eigetnlich nicht zur herausgabe von Daten gezwungen werden.
Der Schritt von NordVPN ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, so kann man sich natürlich auch ins Bein schießen.
Das ist ein kapitalintensives Unternehmen von verschiedenen Geldgebern (Werbung: 10 Jahre VPN für 3Mark50!!!), hat 38 Millionen Kunden.
Der vermeintliche Firmensitz Panama dient wohl eher der Steuer, als um Nutzerdaten zu schützen.
 

kafka

Member
Nachtrag: Und auch Perfect Privacy kooperiert mit Behörden.
Warum denn auch nicht? Eine bewusste Nicht-Kooperation bringt nur Ärger und wäre auch unprofessionell.

Die Antwort wird eben so oder so ähnlich lauten: "Leider liegen uns zu Ihrer Anfrage keinerlei Daten vor. Auch gibt es kein Gesetz das uns zur Vorratadatenspeicherung zwingen würde und/oder das Verhalten unserer Nutzer zu protokollieren." Je nach Ansprechpartner (PM aus Hintertupfing oder ein versierter Ermittler der sich mit IT auskennt) noch mit technischem Zusatz, fertig.
 

FAN

Junior Member
Wie eigentlich bekannt sein sollte MUSS jeder VPN Anbieter der Bandbreite, Verbindungen, Gerätemaximum etc. einschränkt zwangsläufig mehr oder weniger loggen und ist somit schon nicht mehr vertrauenswürdig.
Nur dort wo NIX geloggt wird ( tatsächlich und nicht nur in der werbebotschaft angekleistert ) kann auch nix herausgegeben werden.
Somit ist PP wohl die aller erste Wahl wenn es um Datenschutz und Anonymisierung geht.
Nur Schade das die Masse eben diesen quacksalbern vertraut und sich nicht die mühe macht zu recherchieren. Obwohl da die großen Portale und Magazine entweder denen selbst gehören oder für nen guten Testbericht ordentlich Kohle rüber wachsen lassen.
Naja, auch schwieriger geworden gerade für die die noch nie was mit VPN zu schaffen hatten. Wird auch einfach oft nur nach dem Preis geguckt und fertig und der Rest interessiert dann erstmal nicht. Nur hinterher ist das geheule Groß und dem Billig-VPN sind die Kunden egal. Da machts eben die Masse.

meine 2 cent ;)
 

Polygon

Member
Nachtrag: Und auch Perfect Privacy kooperiert mit Behörden.
Warum denn auch nicht? Eine bewusste Nicht-Kooperation bringt nur Ärger und wäre auch unprofessionell.

Die Antwort wird eben so oder so ähnlich lauten: "Leider liegen uns zu Ihrer Anfrage keinerlei Daten vor. Auch gibt es kein Gesetz das uns zur Vorratadatenspeicherung zwingen würde und/oder das Verhalten unserer Nutzer zu protokollieren." Je nach Ansprechpartner (PM aus Hintertupfing oder ein versierter Ermittler der sich mit IT auskennt) noch mit technischem Zusatz, fertig.

NorsVPN gibt aber an auf Anfrage von Behörden zu bestimmten User zu loggen, also absolut nicht mehr Vertraunswürdig. Wie sehr man Staat/Behörden Vertrauen kann zeigen momentan die iligalen abfragen der Coronalisten. Traurig, traurig.
 

kafka

Member
NorsVPN gibt aber an auf Anfrage von Behörden zu bestimmten User zu loggen, also absolut nicht mehr Vertraunswürdig. Wie sehr man Staat/Behörden Vertrauen kann zeigen momentan die iligalen abfragen der Coronalisten. Traurig, traurig.
Dem stimme ich zu.

Bei NordVPN wird ja auch eine Armada an Marketing Guys sitzen. Da wird von "Datenanfragen" gesprochen, wahrscheinlich nicht ohne Grund.
Zumal ja der "Multihop" dort ziemlich witzlos ist. Wie steht es auf deren Seite sinngemäß?
"Wir entschlüsseln den Ersten Hop auf dem Zweiten Server [...]"
-> Ist zwar ehrlich und aufrichtig, kann man nicht meckern. Dem Otto-Normal Benutzer wird dennoch eine echte Kaskade vorgegaukelt.
 

Rainer

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Wir entschlüsseln den Ersten Hop auf dem Zweiten Server [...]"
-> Ist zwar ehrlich und aufrichtig, kann man nicht meckern. Dem Otto-Normal Benutzer wird dennoch eine echte Kaskade vorgegaukelt.
Moment - das ist aber wirklich interessant. Oder ist hier der zweite Server der letzte Server. Denn dort muss es ja entschlüsselt werden, da es von dort zu der z.B. Interentseite xxxxxx.com geht. Also bei PP müsste es doch zumindest auf dem letzten Hop auch so sein? Zumindest kann man bei PP die Routen selbst wählen, bei NordVPN sind es doch vorher festgelegte Hops, oder? Hoffentlich nicht sogar im gleichen Rechenzentrum bzw. Serverstandort.

Durch die Entschlüsselung auf einem Hop in der Mitte ist es natürlcih leichter angreifbar (im Extremfall), machen die das, weil es zu viel CPU-Leistung verbraucht?
 

kafka

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Moment - das ist aber wirklich interessant. Oder ist hier der zweite Server der letzte Server. Denn dort muss es ja entschlüsselt werden, da es von dort zu der z.B. Interentseite xxxxxx.com geht. Also bei PP müsste es doch zumindest auf dem letzten Hop auch so sein? Zumindest kann man bei PP die Routen selbst wählen, bei NordVPN sind es doch vorher festgelegte Hops, oder? Hoffentlich nicht sogar im gleichen Rechenzentrum bzw. Serverstandort.

Durch die Entschlüsselung auf einem Hop in der Mitte ist es natürlcih leichter angreifbar (im Extremfall), machen die das, weil es zu viel CPU-Leistung verbraucht?
Mir geht es hier um das Wort "entschlüsseln" - ein tatsächliches "entschlüsseln", worunter ich auch die Weitergabe aller aufgelaufenen Daten an den Zweiten Server interpretiere, ist nicht notwendig. Lediglich die Anfrage "Ich komme von VPN Server 1 und möchte zu VPN Server 2".
Für mich klingt es aber nach "Ich komme von VPN Server 1, die Ursprungsanfrage kommt von IP X und möchte weiter...." - was ja dann doch ein Unterschied wäre.

PP arbeitet ja - sichtbar - mit internen IPs um das genau so darzustellen für den Nutzer.
Deshalb ja mein Kommentar... schwammig von Seite des Anbieters. Bewusst? Nichts genaues weiß man nicht.

Der Anbieter ist nicht mal ernsthaft unseriös, das greift in dem Fall nicht. Er ist nach genauerem Lesen tatsächlich recht ehrlich.
Macht es nicht besser, aber immerhin.

Generell ist das Ganze recht undurchsichtig, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Mein Stand ist das es festgelegte Hops gibt, maximal einen weiteren (=2). Wer genaueres weiß, möchte es bitte ergänzen.
 
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FAN

Junior Member
was will man erwarten für 3.27 € im Monat. Datensicherheit und Anoymität von Norddingsbum und konsorten mit no-log-policy ?! Dafür sind deine Daten viel zu wertvoll für den Verkauf.

FAUSTFORMEL:
JEDER anbieter der irgendwie max. Verbindungen, max. Geräte, max. Speed, max. Users oder irgendwie etwas beschränkt muss loggen, sonst könnte er nicht restriktionen implementieren, zurückverfolgen, Daten verkaufen und mit staatl. Organen oder priv. Unternehmen ..ähm... handeln.

FAZIT:
Finger weg, so schön das alles klingt auf deren Websites und gekauften Tests und eigenen Testportalen ;) !
 
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